CloudBees ist ein Cloud Dienstleister, der sich darauf spezialisiert hat den kompletten Lebenszyklus der Software Entwicklung zu unterstützen und bietet dazu verschiedene Dienste als Service an. Die Anmeldung ist kostenlos und schnell durchgeführt.

Die Dienste können einzeln gebucht werden und sind in der Basis Version fast alle kostenlos, können aber gegen Aufpreis aufgestockt werden. Für den Anfang kommt man aber mit den Basis Paketen sehr gut aus. Zu den Standard Komponenten gehören ein Repository, eine Jenkins Instanz und eine Laufzeitumgebung für Java Anwendungen. Als Repository Dienst stehen die Produkte GIT und SVN zur Verfügung. In Kombination mit dem Jenkins Build Server und vollem Maven Support lassen sich unter anderem automatisierte Builds in die Laufzeitumgebung erzeugen.

Weitere Dienste sind aktuell

  • Sauce Labs OnDemand – Manual and Selenium-driven cross-browser testing
  • JFrog – Your Binary Repository
  • Sonar – Continuously inspect your source code
  • XWiki – Wiki that is easy to use and easy to organize
  • Database – Shared and dedicated MySQL databases
  • New Relic – Real-time web monitoring and analytics
  • Cloudant – Reliable, distributed Database-as-a-Service, based on Apache CouchDB
  • MongoHQ – Fast and dependable MongoDB in the cloud
  • Papertrail – Hosted log management for apps, servers, and cloud services
  • SendGrid – A fast and easy way to integrate emails into your apps
  • Websolr – Index and search your content with the enterprise-grade Apache Solr search engine

CloudBees stellt dem Entwickler ein Eclipse Plugin zur Verfügung, mit dem man sowohl Repository als auch Build und Run Server in seine lokale Entwicklungsumgebung integrieren kann. Die Installation ist einfach und in kurzer Zeit erledigt. Die Anweisungen findet ihr unter http://eclipse.cloudbees.com/.

Durch das breite Angebot an Diensten ist CloudBees sehr interessant um die angebotenen Produkte schnell zu evaluieren und zu testen. Die Integration ist gut und die Darstellung übersichtlich. Leider gibt es ab und zu Ecken wo man auf den Verweis “Coming soon” stösst. Ob CloudBees sich als Hoster und Service Anbieter durchsetzt, ist schwer zu sagen. Potenzial ist sicherlich da und andere Anbieter wie zum Beispiel Heroku, die ähnliche Angbote anbieten konnten sich am Markt behaupten.

Durch eine Verlagerung der kompletten Entwicklungsinfrastruktur in die Cloud lassen sich sicherlich Zeit einsparen. Ob sich jedoch auch Kosten einsparen lassen, sollte jedoch für jeden Fall gesondert betrachtet werden. Als Alternative arbeitet CloudBees gerade an einer Private Cloud fähigen Variante ihrer Platform. Diese ist aber nur für einen ausgewählten Kundenkreis zugängig und weder Release Termin noch Preisstruktur sind bis jetzt bekannt. Ob eine private Version Sinn macht wage ich zu bezweifeln, da es sich dann meiner Meinung nach nur um eine Integrationskomponente für die enthaltenen Standard Komponenten handelt, die dann zusätzlich lokal zu warten, zu konfigurieren und zu hosten ist.

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